Droege: Variantenprüfungen schaffen Rechtssicherheit

Hermann-Josef Droege (IHK) warb im Erndtebrücker Bauausschuss um Verständnis für die Untersuchung alternativer Varianten für die Route 57. Alle denkbaren Varianten müssten alleine schon deshalb untersucht und geprüft werden, um sie am Ende gegebenenfalls sicher ausschließen zu können. „Geschieht dies nicht, ist eine Planung juristisch angreifbar!“ Ein weiteres, keinesfalls ungewöhnliches, Problem sei, dass Artenschutzgutachten nur eine zeitlich begrenzte Gültigkeit aufwiesen. Danach müssten diese neu angefertigt werden. Diese Gutachten kosteten nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit. Dennoch: Wenn die Südumgehung Kreuztal bald in Bau sei, werde dies vieles beschleunigen.

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„Es geht voran!“ – Verein Route 57 rät angesichts des Planungsstandes zur Zuversicht

„Wir alle wünschten uns die Route 57 lieber gestern als morgen!“ Christian F. Kocherscheidt, Vorsitzender des Vereins Route 57, zeigt Verständnis für die Ungeduld der Straßenbefürworter, wie sie zuletzt in der politischen Debatte im Erndtebrücker Bauausschuss deutlich geworden sei. Es dauere alles „furchtbar“ lange. Aber klar sei: die Ortsumgehungskette komme! Und es geschehe bereits einiges. „Die Südumgehung Kreuztal geht voraussichtlich in zwei, drei Jahren konkret in Bau, der technisch sehr anspruchsvolle Ausbau auf der Kronprinzeneiche schreitet stetig voran und für den Ausbau des Abschnitts zwischen Lützel und Erndtebrück mit alternierender Überholspur und Kurvenbegradigungen wird es wohl schon in 2020 in die Planfeststellung gehen.“

Es sei zwar ärgerlich, dass bei den Ortsumgehungen Untersuchungsschritte notwendig würden, die schon einmal durchgeführt worden seien. Aber man beginne keineswegs wieder bei „Null“. Vielmehr würden beispielsweise die Umweltverträglichkeitsuntersuchungen auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse aktualisiert. Die Platzierung der Route 57 im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes sei der entscheidende Schritt gewesen, weil er den Weg vorzeichne. Dank ihm sei man so nah an der Route 57 wie nie zuvor. Allerdings müssten die Straßenplaner sorgfältig vorgehen, um den eigentlichen Erfolg nicht zu gefährden. Christian F. Kocherscheidt: „So dient die Betrachtung auch anderer Korridore als der bisher präferierten vor allem der rechtlichen Absicherung!“

Bei allem Verständnis für einen gewissen Frust ob langer Verfahren und politischer Kapriolen um diese wichtige Verkehrsverbindung sei es jedoch keineswegs angezeigt, die Köpfe hängen zu lassen. Im Gegenteil, die Botschaft laute: „Es geht voran und wir bleiben dran, denn wir stehen voll hinter der Route 57! Das bedeutet auch, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Das ist unser Erfolgsrezept.“ Der Vorsitzende appelliert daher an die Politik, das Verkehrsprojekt auch künftig parteipolitisch streitfrei zu stellen.

 

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Langwieriges Planungsrecht kritisiert

Die Route 57 war ein zentrales Thema beim „Wittgensteiner CDU-Stammtisch“ in Bad Laasphe. Es sei wichtig, den „Einstieg“ mit der Südumgehung Kreuztal möglichst bald zu schaffen, hieß es. Das Planungsrecht sei mit Blick auf die ausgesprochen langen Planungszeiträume problematisch. Man müsse auch darüber sprechen, wie vor diesem Hintergrund vermieden werden könne, dass Einsprüche das Verfahren ständig aufs Neue verzögerten, meinte ein Teilnehmer.

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Klaus Voussem MdL: Planung sicherstellen

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion hat sich gemeinsam mit der heimischen Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach bei einem Besuch der Jung Grossmechanik GmbH & Co. KG in Bad Laasphe für eine zügige Weiterplanung der Route 57 ausgesprochen. Er erinnerte daran, dass es durch ein Parteigrenzen übergreifendes Zusammenwirken gelungen war, das Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans zu heben. Derzeit werde alles dafür getan, die Planungskapazitäten landesweit zu steigern. Für die Route 57 erklärte er auch in dieser Hinsicht seine Unterstützung. Er kenne die Verkehrswegeprobleme im ländlichen Raum aus seiner Heimatregion Euskirchen sehr gut, betonte Voussem. Der CDU-Politiker sicherte zudem zu, sich für eine dringend notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Schwertransporte einzusetzen. Das Unternehmen Jung Grossmechanik ist Spezialist für die Präzisionsfertigung von Werkstücken bis 160 Tonnen Gesamtgewicht und 33 Meter Länge.

Jung Grossmechanik

Henning Göbel, Klaus Voussem MdL, Anke Fuchs-Dreisbach MdL, Klaus Gräbener (IHK Siegen), Wilhelm Dörr (v.l.n.r.)

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Volkmar Klein MdB bestätigt Zeitplan für „Route 57“

Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein bezieht Stellung zu Irritationen hinsichtlich der Planungen für die „Route 57“. Die Arbeiten, unterstreicht er in einer Pressemitteilung, seien derzeit absolut im Zeitplan. Damit nimmt er Stellung zu Meldungen, das Projekt sei in den Planungen nach hinten geschoben worden. Dies sei schlicht falsch, bekräftigt Klein.

„Wir sind jetzt auf einem guten Weg, die ,Route 57‘ zu realisieren. Dass ein solches Projekt ein langwieriges Planungsverfahren mit sich bringt, ist vollkommen normal und wurde von niemandem bestritten“, ergänzt er. Beim Landesbetrieb Straßenbau NRW gebe es längst eine Projektgruppe, die sich mit der „Route 57“ befasse. Sie sei ausschließlich damit beauftragt, dieses Bauvorhaben voranzutreiben.

 

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