„Es geht voran!“ – Verein Route 57 rät angesichts des Planungsstandes zur Zuversicht

„Wir alle wünschten uns die Route 57 lieber gestern als morgen!“ Christian F. Kocherscheidt, Vorsitzender des Vereins Route 57, zeigt Verständnis für die Ungeduld der Straßenbefürworter, wie sie zuletzt in der politischen Debatte im Erndtebrücker Bauausschuss deutlich geworden sei. Es dauere alles „furchtbar“ lange. Aber klar sei: die Ortsumgehungskette komme! Und es geschehe bereits einiges. „Die Südumgehung Kreuztal geht voraussichtlich in zwei, drei Jahren konkret in Bau, der technisch sehr anspruchsvolle Ausbau auf der Kronprinzeneiche schreitet stetig voran und für den Ausbau des Abschnitts zwischen Lützel und Erndtebrück mit alternierender Überholspur und Kurvenbegradigungen wird es wohl schon in 2020 in die Planfeststellung gehen.“

Es sei zwar ärgerlich, dass bei den Ortsumgehungen Untersuchungsschritte notwendig würden, die schon einmal durchgeführt worden seien. Aber man beginne keineswegs wieder bei „Null“. Vielmehr würden beispielsweise die Umweltverträglichkeitsuntersuchungen auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse aktualisiert. Die Platzierung der Route 57 im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes sei der entscheidende Schritt gewesen, weil er den Weg vorzeichne. Dank ihm sei man so nah an der Route 57 wie nie zuvor. Allerdings müssten die Straßenplaner sorgfältig vorgehen, um den eigentlichen Erfolg nicht zu gefährden. Christian F. Kocherscheidt: „So dient die Betrachtung auch anderer Korridore als der bisher präferierten vor allem der rechtlichen Absicherung!“

Bei allem Verständnis für einen gewissen Frust ob langer Verfahren und politischer Kapriolen um diese wichtige Verkehrsverbindung sei es jedoch keineswegs angezeigt, die Köpfe hängen zu lassen. Im Gegenteil, die Botschaft laute: „Es geht voran und wir bleiben dran, denn wir stehen voll hinter der Route 57! Das bedeutet auch, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Das ist unser Erfolgsrezept.“ Der Vorsitzende appelliert daher an die Politik, das Verkehrsprojekt auch künftig parteipolitisch streitfrei zu stellen.

 

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