Route 57 im NRW-Masterplan

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat den Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans in Nordrhein-Westfalen offiziell vorgestellt. Hintergrund: Allein für Nordrhein-Westfalen sind im Bedarfsplan der Bundesregierung für die Bundesfernstraßen 200 Straßenprojekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 20 Mrd. Euro bis 2030 fixiert. Da der Investitionsstau groß ist, können nicht alle Baumaßnahmen gleichzeitig umgesetzt werden. Durch den Masterplan möchte die Landesregierung Transparenz über anfallende Projekte schaffen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW nutzt den Plan als Orientierung für seine Arbeit.

Der „Vordringliche Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt auch die „Route 57“. Für das erste Halbjahr 2018 ist daher im Masterplan der Erlass des Planfeststellungsbeschlusses zur Südumgehung Kreuztal (B 508) aufgeführt. Im gleichen Zeitraum sollen die Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit in den Abschnitten Kreuztal/Ferndorf und Ortsumgehung Hilchenbach (B 508) beginnen. Dies gilt auch für die Ortsumgehung Erndtebrück/Schameder (B 62).

Alle Informationen zum „NRW-Masterplan“: www.vm.nrw.de

Pressemeldung_Ministerium für Verkehr NRW – Masterplan BVWP-Projekte

Masterplan NRW zur Umsetzung des BVWP Januar 2018

Arbeitsprogramm Masterplan NRW zur Umsetzung des BVWP Januar 2018

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Verein Route 57 rechnet mit Planfeststellungsbeschluss noch in diesem Jahr

„Der Planfeststellungsbeschluss für die Südumgehung Kreuztal muss jetzt endlich kommen. Die Menschen haben kein Verständnis mehr für weitere Verzögerungen“, macht Christian F. Kocherscheidt seine Erwartung deutlich. Der Vorsitzende des Vereins Route 57 verweist darauf, dass sich die Planfeststellung zuletzt immer wieder verschoben hatte. „Es muss mit der Südumgehung endlich vorwärts gehen. Sie ist der Einstieg in die dringend benötigte bessere Verkehrsverbindung zwischen dem nördlichen Siegerland und Wittgenstein.“ Er rechne damit, dass der Beschluss noch in 2017 bekannt gemacht werde, so Kocherscheidt.

Erfreulich sei das Engagement, das Planer und ausführende Unternehmen in den Ausbau der B62 auf der Kronprinzeneiche legten. „Es ist offensichtlich, dass die Arbeiten auf diesem Streckenabschnitt nicht einfach sind, aber es bewegt sich hier etwas zum Guten“, betont der Vereinsvorsitzende.

Derzeit sei die Situation für die Anwohner der B508 besonders schlimm, ergänzt Helmut Six, Sprecher der Bürgerinitiative „Weniger Lärm B508/B62“. Die Baumaßnahmen im Bereich Kredenbach führten zu erheblichen Rückstaus auf der B508, teilweise bis Allenbach und Ferndorf. „Wer immer noch glaubt, es gebe keine Verkehrsbeziehungen zwischen der Route 57 und der L728 und L729 Richtung Dreis-Tiefenbach, dem empfehle ich einen Besinnungsaufenthalt inmitten von Abgasen, Lärm und entnervten Verkehrsteilnehmern in einem der aktuellen Staus auf der B508!“ Für die Zeit nach dem Planfeststellungsbeschluss kündigt der Verein Route 57 eine umfängliche Informationskampagne zum Stand des Projektes an.

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„Prioritärer Status“ für Route 57

Das Straßenprojekt genieße inzwischen „prioritären Status“ bei Straßen.NRW. Davon zeigte sich Bürgermeister Henning Gronau nach einem Gespräch mit dem Landesbetrieb in seinem Bericht im Erndtebrücker Bauausschuss überzeugt. Zwischen Verkehrsgutachten und Umweltverträglichkeitsstudien werde weiter an der Route gearbeitet.

Die Planoffenlegung für die Südumgehung Kreuztal steht dem Vernehmen nach in Kürze bevor. Mit einem Baubeginn rechnen die Straßenplaner in 2020.

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Neuer Projektbeirat für Route 57 gegründet

 

Nach der erfolgreichen Verankerung der Ortsumgehungen im Verlauf der BB508/B62 im Bundesverkehrswegeplan geht das Verkehrsprojekt zwischen Kreuztal und Erndtebrück in eine neue Phase. Die Südumgehung Kreuztal ist bereits absehbar. „Mit der Offenlegung des Planfeststellungsbeschlusses wird nach den Sommerferien gerechnet. Damit ist das Vorhaben zulässig und kann vorbehaltlich rechtlicher Klagen in Bau gehen“, so Hermann-Josef Droege. Der stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen betont, dass es nun auch bei den anderen Ortsumgehungen in die konkreten Planungen vor Ort gehe.

Deshalb ist ein einheitlicher Informationsstand zu Bau- und Planungsschritten ebenso erforderlich wie eine größtmögliche Transparenz. Anregungen müssen frühzeitig geäußert und berücksichtigt werden können!“ Ein wichtiges Scharnier wird hier künftig der neu gegründete Projektbeirat „Bündnis für Infrastruktur: Route 57 – jetzt!“ sein.

Der neue Projektbeirat  Route 57

Der neue Projektbeirat Route 57

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Südumgehung Kreuztal: Beschluss für September angekündigt

Der Planfestellungsbeschluss für die Südumgehung Kreuztal wird für September erwartet. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW in der jüngsten Sitzung des Kreisverkehrsausschusses erklärt. Bevor sogenannte Vorzugsvarianten für den weiteren Verlauf der Route 57 erarbeitet werden können, müssten neue Verkehrsuntersuchungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen angestellt werden. Erst nach Erarbeitung der Vorzugsvarianten könne das Linienbestimmungsverfahren eingeleitet werden, so der Vertreter des Landesbetriebes.

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